DAREALGOR
Persönlich

Warum ich DAREALGOR aufgebaut habe

Auf dieser Seite geht es bewusst um die persönliche Geschichte hinter DAREALGOR. Die sichtbaren Blöcke zeigen nur die wichtigsten Punkte. Wer tiefer einsteigen möchte, kann jeden Abschnitt über Theo ausführlicher hören oder lesen.

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Ela
Okay, jetzt verstehe ich, warum du am Ende der letzten Seite gesagt hast: Jetzt wird es persönlich. Nach all den Zahlen, Funktionen und Zeitplänen ist das wirklich ein Wechsel.
Charlie
Ja. Aber kein Nebenthema. Wenn jemand eine Idee so weit vorantreibt und andere um Rückmeldung oder Unterstützung bittet, will man irgendwann wissen: Wer steckt dahinter – und warum macht er das überhaupt?
Ela
Was mir auffällt: Die Geschichte beginnt nicht mit „Ich wollte ein kommerzielles Produkt entwickeln“, sondern mit der Optimierung der eigenen Darlehen.
Charlie
Genau. Erst war da ein ganz konkretes Problem und eine Excel, die dieses Problem lösen sollte. Dass daraus mehr werden könnte, kam erst später. Sein Freund Klaus hat ihn auf den Gedanken gebracht – und dann wurde aus der privaten Lösung Stück für Stück ein Projekt.
Ela
Okay, das ist ehrlich. Und er erzählt auch ziemlich offen, dass er am Anfang nicht wusste, wie groß das Ganze wird.
Charlie
Das finde ich wichtig. Er kommt aus Technik und Luftfahrt, hat sich vieles selbst erarbeitet und ist drangeblieben – aber er sagt genauso klar, was er nicht ist: kein Softwarehaus, kein Jurist, kein Datenschutz- oder Security-Spezialist.
Ela
Moment, das ist eigentlich ein guter Kontrast: Einerseits sagt er sinngemäß: „Das hier ist auf meinem Mist gewachsen.“ Andererseits: „Für eine professionelle Plattform brauche ich andere.“
Charlie
Genau. Und damit wird seine Rolle verständlich: fachlicher Ursprung, Anforderungen, Kernlogik und Qualitätsanspruch – aber nicht der Anspruch, DAREALGOR alleine komplett zu stemmen.
Ela
Ich finde auch den persönlichen Ton interessant. Oberschwabe, Hochdorf, kein Social-Media-Mensch – und jetzt hängt ein Teil des Projekts ausgerechnet davon ab, Menschen über genau diese Kanäle zu erreichen.
Charlie
Schon irgendwie ironisch. Und sein persönliches Wort bringt für mich auf den Punkt, was die ganze Seite zeigen soll: Das ist kein künstlich gebautes Marketingprojekt. Da steckt ein echter Ausgangsfall, sehr viel eigene Arbeit und der Wunsch dahinter, dass daraus etwas entsteht, das auch anderen nützt.
Ela
Aber er sagt nicht: „Es muss jetzt unbedingt diese große Plattform werden.“
Charlie
Nein. Genau deshalb stehen hier auch die Umfrage und der Plan B. Die Umfrage soll zeigen, ob seine eigene Überzeugung außerhalb seiner Sicht trägt. Und wenn der professionelle Weg nicht trägt, verschwindet die Arbeit nicht – dann würde er kleiner weitermachen.
Ela
Hm. Das gefällt mir fast am meisten: Die Seite versucht nicht, aus der Person einen Helden zu machen. Sie zeigt eher, warum er angefangen hat, warum er weitergemacht hat – und wo er heute andere braucht.
Charlie
Ja. Und nach dieser Seite weißt du auch besser, wie die Aussagen auf der Homepage einzuordnen sind. Du kennst die Motivation dahinter – aber Vertrauen sollte trotzdem nicht nur an einer Person hängen.
Ela
Stimmt. Sympathie ist das eine. Wenn später meine Darlehensdaten verarbeitet werden, will ich trotzdem wissen, wer dafür seinen Kopf hinhält – und ob ich dieser Person meine Daten anvertrauen würde.
Charlie
Dann lass uns genau das prüfen. Die nächste Seite heißt nicht zufällig „Vertrauen & Transparenz“.
Persönlich

Wer bin ich

Hallo, mein Name ist Udo Skersies. Ich bin 58 Jahre alt, Maschinenbautechniker und Technischer Betriebswirt. In meiner Freizeit gehe ich zur Jagd; beruflich komme ich aus der Luftfahrt.

Bei DAREALGOR bin ich der fachliche Initiator. Die fachliche Idee und der bisherige Aufbau stammen aus meiner eigenen Arbeit; für die professionelle Umsetzung braucht es anschließend bewusst weitere Fachleute.

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Hallo, mein Name ist Udo Skersies. Ich bin 58 Jahre alt, Maschinenbautechniker und Technischer Betriebswirt. In meiner Freizeit gehe ich zur Jagd. Beruflich komme ich aus der Luftfahrt – also aus einem Umfeld, in dem Technik, Abläufe und Verantwortung sehr konkret zusammenkommen.

Mein beruflicher Weg war nicht der klassische Weg über ein Vollzeitstudium. Den Maschinenbautechniker habe ich über vier Jahre in der Abendschule gemacht, neben meinem normalen Beruf. Danach kamen noch einmal dreieinhalb Jahre berufsbegleitend zum Technischen Betriebswirt dazu. Diese 7,5 Jahre waren nicht einfach, zeigen aber eine wesentliche Eigenschaft von mir: Resilienz.

Rückblickend beschreibt das ziemlich gut, wie ich auch dieses Thema angegangen bin: Zuerst wollte ich das Problem wirklich verstehen. Warum gab es eigentlich keine ersichtliche fertige Lösung für genau meine Fragestellung? Keine App, keine Software, die das abgebildet hat, was ich benötigte. Für einen normalen Tilgungsrechner gibt es unzählige Angebote. Wenn diese Aufgabe genauso einfach wäre, hätte es wahrscheinlich auch dafür längst entsprechende Lösungen gegeben. Als ich den Entschluss gefasst hatte, es selbst zu probieren, bin ich – das muss ich zugeben – zunächst etwas naiv an die Sache herangegangen. Erst nach und nach wurde mir klar, warum es eben nicht mit ein paar Formeln getan war. Dann habe ich konsequent Schritt für Schritt an der Lösung gearbeitet. Und wenn mich ein Thema wirklich beschäftigt, bleibe ich normalerweise so lange dran, bis es für mich schlüssig ist.

Bei DAREALGOR bin ich der fachliche Initiator. Der Ausgangspunkt war keine Geschäftsidee am Reißbrett, sondern ein Problem aus meiner eigenen Darlehenssituation. Daraus habe ich Schritt für Schritt die fachliche Logik, die Anforderungen und die heutige Blaupause entwickelt.

Bis zu diesem Punkt ist alles, was Sie bei DAREALGOR sehen, aus meiner eigenen Arbeit entstanden. Es gab keinen Grafiker, keinen Unternehmensberater und kein externes Team, das mir Inhalte oder Konzepte zugeliefert hat. Die Fachlogik, die Anforderungen, die Unterlagen, die Homepage und die bisherige Darstellung habe ich selbst entwickelt und aufgebaut. Salopp gesagt: Das ist alles auf meinem eigenen Mist gewachsen. Damit trage ich aber auch persönlich die Verantwortung für das, was bisher entstanden ist – und dafür kann und will ich den Kopf hinhalten.

Deshalb bitte ich auch um etwas Nachsicht, wenn diese Homepage an der einen oder anderen Stelle nicht so professionell aussieht wie eine Seite, die von Menschen gestaltet wurde, die das jeden Tag machen. Das ist schlicht nicht meine Fachkompetenz. Meine liegt in einem anderen Bereich: Ich arbeite in der Luftfahrt. Dort ist mein Anspruch, dass Sie sich auf das Flugzeug, in das Sie einsteigen, vollständig verlassen können. Genauigkeit, Verantwortung und Sicherheit sind dort keine gestalterischen Fragen, sondern Voraussetzung. Diese Haltung hat mich sicher auch bei DAREALGOR geprägt.

Genauso wichtig ist mir aber eine klare Grenze meiner Rolle. Ich bin kein professioneller Softwareentwickler, kein Jurist und kein Spezialist für Datenschutz oder IT-Security. Für eine professionelle Plattform braucht es deshalb Fachleute, die genau diese Bereiche verantworten können.

Meine Aufgabe sehe ich darin, den fachlichen Kern verständlich und belastbar zu beschreiben, die Anforderungen sauber herzuleiten und darauf zu achten, dass die ursprüngliche Idee nicht verloren geht: ein nachvollziehbares Werkzeug, das reale Darlehenssituationen besser beherrschbar machen soll.

Entstehung

Ursprung von DAREALGOR

Unsere regulären Tilgungsmöglichkeiten waren ausgeschöpft, trotzdem blieb monatlich Geld übrig. Meine Frage war: Wo setze ich dieses Geld bei mehreren Darlehen am sinnvollsten ein?

Daraus entstand der ursprüngliche Schwerpunkt „Laufende Nutzung“: Der Darealgor simuliert die Situation Monat für Monat neu, weil jede Entscheidung die nächste Ausgangslage verändert.

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Der eigentliche Ursprung von DAREALGOR liegt bei unseren eigenen Darlehen.

Wir hatten bei den regulären Tilgungen bereits die maximal möglichen Grenzen erreicht. Gleichzeitig blieb trotzdem monatlich Geld übrig, das wir zusätzlich einsetzen konnten. Meine eigentliche Frage war deshalb: Wo setze ich dieses Geld bei mehreren Darlehen am sinnvollsten ein? Wann ist welcher Schritt am wirksamsten? Und was passiert danach mit den anderen Darlehen?

Genau daraus ist später der Sonderfall „Laufende Nutzung“ entstanden. Das war ursprünglich sogar mein Hauptziel. Ich wollte keine einmalige Optimierung durchführen, sondern einen Fahrplan, der mir Monat für Monat den optimalen Einsatz des frei verfügbaren Kapitals aufzeigt.

Und genau dieses „Monat für Monat“ ist entscheidend: Jede Sondertilgung verändert die Ausgangslage für die nächste Berechnung. Restschulden, Zinswirkung, Laufzeiten und frei werdende Raten verschieben sich. Der Darealgor simuliert deshalb die Berechnungen für jeden Monat neu und arbeitet immer mit dem Zustand, der sich aus den vorherigen Monaten tatsächlich ergeben hat. Die Entscheidung aus dem letzten Monat wirkt damit unmittelbar auf den nächsten Monat weiter. Der Fahrplan wird also nicht einmal festgelegt und danach nur abgearbeitet, sondern fortlaufend auf Basis der jeweils neuen Situation weitergerechnet.

Warum ich schließlich angefangen habe, selbst eine Lösung zu entwickeln, habe ich bereits im vorherigen Beitrag erzählt. Entscheidend war dann aber, was danach passiert ist.

Am Anfang dachte ich noch, dass sich das mit einigen Berechnungen und Vergleichen lösen lassen müsste. Doch mit jedem Schritt kamen neue Zusammenhänge hinzu. Mehrere Darlehen bedeuten eben nicht nur mehrere Restschulden und Zinssätze. Unterschiedliche Sondertilgungsrechte, Mindestbeträge, Zeitpunkte, frei werdende Raten und weitere vertragliche Grenzen wirken gleichzeitig aufeinander.

Eine Entscheidung kann bei einem einzelnen Darlehen sehr vernünftig aussehen und im Gesamtbild trotzdem nicht die beste sein.

Also habe ich begonnen, diese Zusammenhänge systematisch auseinanderzunehmen. Ich wollte verstehen, warum eine Variante besser ist als eine andere und was eine heutige Entscheidung in den folgenden Monaten auslöst. Daraus entstanden nach und nach Regeln, Berechnungen und Vergleichswege.

Und ich habe immer wieder getestet. Neue Variante rechnen, Ergebnis prüfen, Annahmen verändern, wieder rechnen. Wenn etwas in der Realität nicht funktioniert hat, musste die Logik angepasst werden.

Aus einer zunächst überschaubaren Excel wurde dadurch Schritt für Schritt eine immer umfangreichere Simulations- und Entscheidungslogik.

Am Ende hatte ich genau das, was ich ursprünglich gesucht hatte: einen nachvollziehbaren Fahrplan dafür, wie ich zusätzlich verfügbares Geld bei mehreren laufenden Darlehen möglichst sinnvoll einsetzen kann.

Genau diese Aufgabenstellung ist der Ursprung der heutigen Blaupause von DAREALGOR.

Wichtig ist mir dabei auch die zeitliche Reihenfolge. Die vielen weiteren Ideen kamen erst später: zum Beispiel größere Einmalbeträge wie eine Erbschaft, Umschuldungen, Anschlussfinanzierungen, unterschiedliche Zielsetzungen oder die Frage, ob bereits die ursprüngliche Finanzierungsstruktur besser aufgebaut werden könnte.

Der heutige Excel-/VBA-Prototyp bildet deshalb bereits einen großen Teil des ursprünglichen fachlichen Kerns ab. Das bedeutet aber nicht, dass damit schon eine professionelle Plattform fertig wäre. Für diese nächste Stufe braucht es weitere fachliche Funktionen, sichere Technik, Rollen und Rechte, Datenschutz, Tests und einen professionellen Betrieb.

Damals war all das noch weit weg. Ich wollte zunächst einfach nur unser eigenes Problem lösen.

Und genau daraus ist DAREALGOR entstanden.

Praxis

Praxisbeispiel: 635 Euro

Ein realer Test hat mir gezeigt, dass eine mathematisch gute Lösung noch lange nicht praktisch ausführbar sein muss.

Erst nachdem ich 635 Euro überwiesen hatte und die nächste reguläre Rate genau um diesen Betrag reduziert wurde, stieß ich auf die vertragliche Mindestgrenze von 1.000 Euro.

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Bei der Entwicklung von DAREALGOR gab es immer wieder Momente der Freude, wenn ein weiterer Teilschritt funktioniert hat oder ich einen komplizierten Zusammenhang endlich sauber in der Excel abbilden konnte. Gerade bei der eigentlichen Umsetzung dachte ich dann öfter: Jetzt bin ich wieder ein gutes Stück weiter.

Und dann kam manchmal die Realität und zeigte mir, dass noch eine weitere Abhängigkeit existiert, die ich bisher nicht berücksichtigt hatte. Solche Momente haben mir immer wieder vor Augen geführt, wie komplex das Ganze tatsächlich ist – und mich ziemlich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

Ein Beispiel ist mir besonders im Gedächtnis geblieben.

Ich war mit meiner Excel eigentlich so weit, dass ich die ersten berechneten Sonderzahlungen ganz real ausführen konnte. Für diesen Monat hatte der Darealgor drei unterschiedliche Beträge auf drei meiner laufenden Darlehen verteilt. Einer dieser Beträge lag bei 635 Euro.

Rechnerisch war das Ergebnis für mich schlüssig. Also habe ich die 635 Euro überwiesen.

Erst bei der nächsten regulären Darlehensrate habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte: Die Rate wurde um genau diese 635 Euro reduziert.

Damit war klar: Die Zahlung war nicht so behandelt worden, wie ich es erwartet hatte.

Also habe ich den Darlehensvertrag noch einmal genau geprüft. Dort stand im Kleingedruckten, dass bei diesem Darlehen eine Sonderzahlung erst ab 1.000 Euro als solche anerkannt wird.

Damit war meine Berechnung zwar mathematisch richtig – praktisch aber nicht so ausführbar, wie der Darealgor sie vorgesehen hatte.

Und genau solche Situationen zeigen, warum es bei mehreren Darlehen eben nicht reicht, nur Zinsen, Restschulden und verfügbare Beträge gegeneinander zu rechnen. Die konkreten Vertragsbedingungen gehören genauso zur Berechnung.

Für mich bedeutete diese Erkenntnis allerdings: wieder zurück an die Excel und noch einmal tief in die Logik hinein. Unterm Strich waren das wieder fast zwei Wochen zusätzliche Arbeit.

Die Mindesthöhe einer Sonderzahlung musste künftig für jedes Darlehen individuell hinterlegt werden können. Und der Darealgor durfte nicht einfach feststellen: 635 Euro gehen hier nicht. Er musste anschließend prüfen, welche nächstbeste zulässige Variante mit dem verfügbaren Kapital möglich ist.

Das klingt in einem Satz relativ einfach. Wenn man aber an einer Berechnungslogik arbeitet, in der einzelne Formeln teilweise mehr als 800 Zeichen haben, und genau dort eine neue Abhängigkeit sauber integrieren muss, sieht die Sache etwas anders aus. Ich glaube, mehr muss ich dazu eigentlich gar nicht sagen.

Heute können solche Mindestgrenzen je Darlehen variabel erfasst werden. Der Darealgor berücksichtigt sie in der Simulation. Ist ein rechnerisch sinnvoller Betrag aufgrund einer hinterlegten Vertragsbedingung nicht ausführbar, sucht die Logik nach der nächstbesten zulässigen Möglichkeit.

Trotzdem möchte ich an dieser Stelle nicht behaupten, dass ich damit jeden denkbaren Stolperstein entdeckt und bereits technisch gelöst habe. Nach meinem heutigen Kenntnisstand funktioniert die Grundlogik und berücksichtigt die Vertragskriterien, die ich kenne und im Prototyp abgebildet habe. Es kann aber besondere Vertragsbedingungen geben, die mir bisher schlicht noch nie begegnet sind.

Genau deshalb gehört zu einer professionellen Umsetzung später auch die Aufgabe, solche Kriterien systematisch zu erfassen, zu prüfen und – wenn sie die Berechnung beeinflussen – sauber in den Darealgor zu integrieren. Das ist etwas anderes, als die heutige Grundlogik grundsätzlich infrage zu stellen. Die Grundlogik funktioniert; unbekannte oder sehr spezielle Vertragsdetails können aber zusätzliche Regeln erforderlich machen.

Für mich bleibt aus diesem Beispiel deshalb vor allem eine Erkenntnis:

Eine mathematisch gute Lösung ist noch lange keine gute Lösung, wenn sie unter den tatsächlichen Vertragsbedingungen nicht ausführbar ist.

Antrieb

Intrinsische Motivation

Viele Darlehensnehmer kennen das mögliche Optimierungspotenzial gar nicht oder unterschätzen es deutlich. Genau deshalb möchte ich die entstandene Lösung nicht nur für mich behalten.

Meine eigenen Darlehen sind optimiert. Dass ich trotzdem weitermache, hat viel mit persönlichem Antrieb, Beharrlichkeit und dem Wunsch zu tun, mit meiner Zeit vielleicht anderen Menschen helfen zu können.

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Meine eigenen Darlehen sind inzwischen optimiert. Rein persönlich betrachtet hätte ich also irgendwann sagen können: Das Problem ist für mich gelöst, damit ist die Sache erledigt.

Genau das konnte ich aber nicht.

Je länger ich mich mit dem Thema beschäftigt habe, desto stärker wurde bei mir der Eindruck, dass viele Darlehensnehmer gar nicht wissen, welches Potenzial in einer guten Optimierung stecken kann – oder dieses Potenzial deutlich unterschätzen. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es einen Unterschied machen, ob vorhandenes Geld einfach irgendwie eingesetzt wird oder ob vorher berechnet wird, wo es tatsächlich die beste Wirkung entfalten kann.

Ich kenne auch aus meinem persönlichen Umfeld Menschen mit laufenden Darlehen. Man kennt seine Rate, seinen Zinssatz, vielleicht auch die Möglichkeit einer Sondertilgung. Aber die Frage, wie mehrere Darlehen zusammenwirken und welche Entscheidung über die gesamte Laufzeit tatsächlich die bessere ist, wird häufig gar nicht gestellt. Nicht weil die Menschen sich nicht kümmern, sondern weil es dafür bisher kaum eine realistische Möglichkeit gibt.

Das war für mich ein wesentlicher Grund weiterzumachen.

Niemand hat mich beauftragt, DAREALGOR zu entwickeln. Es gab keinen Kunden, der dafür bezahlt hat, keinen Investor, der einen Terminplan vorgegeben hat, und auch niemanden, dem ich ein fertiges Ergebnis schuldig war. Wenn man unter diesen Voraussetzungen über einen so langen Zeitraum an einem Thema arbeitet, geht das aus meiner Sicht nur mit intrinsischer Motivation.

Ich wollte wissen, ob sich dieses Problem wirklich lösen lässt.

Natürlich gab es während der Entwicklung auch Momente, in denen ich gedacht habe: Muss ich mir das eigentlich wirklich antun? Gerade wenn nach Tagen oder Wochen Arbeit wieder eine neue Abhängigkeit auftauchte und ein vermeintlich abgeschlossener Teil erneut angefasst werden musste.

Aufgeben war deshalb durchaus manchmal ein Gedanke. Eine wirkliche Option war es für mich aber nie.

Wenn ich mich einmal in ein Thema verbissen habe und überzeugt bin, dass eine Lösung möglich sein müsste, möchte ich es so lange bearbeiten, bis das Ergebnis meinem eigenen Anspruch genügt. Und dieser Anspruch ist bei solchen Dingen ziemlich hoch. Manche Menschen würden wahrscheinlich sagen, dass ich dabei manchmal ziemlich pedantisch sein kann. Ganz falsch ist das vermutlich nicht.

Aber hinter meiner Motivation steckt inzwischen noch etwas anderes.

Ich glaube an unser Land und an unsere Gesellschaft. Und ich glaube daran, dass eine Gesellschaft auch davon lebt, dass Menschen etwas beitragen, wenn sie dazu die Möglichkeit haben.

Wenn ich etwas entwickeln kann, das mich persönlich im Wesentlichen Zeit kostet, anderen Menschen aber vielleicht helfen kann, ihre finanzielle Situation ein Stück zu verbessern, dann stellt sich mir irgendwann nicht mehr die Frage, ob ich das machen soll.

Gerade Menschen mit Darlehen können unter erheblichem finanziellen Druck stehen. Wenn DAREALGOR dazu beitragen kann, vorhandene Möglichkeiten besser zu nutzen, unnötige Zinskosten zu vermeiden oder Laufzeiten zu verkürzen, dann kann das für den Einzelnen einen ganz realen Unterschied machen.

Ich weiß heute nicht, wie vielen Menschen DAREALGOR irgendwann tatsächlich helfen könnte. Vielleicht sind es wenige, vielleicht sehr viele. Aber wenn die Möglichkeit besteht, mit meiner Arbeit etwas zu schaffen, das Menschen in teilweise schwierigen finanziellen Situationen unterstützt, dann ist meine persönliche Frage eher:

Wie bekomme ich es so schnell und so sauber wie möglich hin, dass diese Hilfe tatsächlich verfügbar werden kann?

Genau deshalb mache ich weiter.

Nicht weil ich muss. Nicht weil mich jemand dafür bezahlt. Sondern weil ich davon überzeugt bin, dass es sinnvoll sein kann.

Ob die Menschen DAREALGOR am Ende wirklich wollen, wird sich zeigen. Aber solange diese Frage noch offen ist, möchte ich zumindest alles getan haben, um eine ehrliche Antwort darauf zu bekommen.

Eigenleistung

Mein eigener Beitrag

Bis zum geplanten Projektstart werden voraussichtlich rund 2.000 Stunden unbezahlte Eigenleistung in DAREALGOR stecken. Diese Zeit soll vor allem zeigen, wie sehr ich daran glaube, dass daraus ein echter Nutzen entstehen kann.

Mit der Umfrage endet bewusst mein alleiniger Tätigkeitsbereich. Ab hier geht es nicht nur um mehr Arbeit, sondern um Verantwortung in Bereichen, für die spezialisiertes Fachwissen erforderlich ist.

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Bis zu diesem Punkt ist DAREALGOR im Wesentlichen aus meiner eigenen Arbeit entstanden. Ich habe die fachliche Logik entwickelt, recherchiert, Anforderungen formuliert, dokumentiert, geplant und schließlich auch diese Homepage aufgebaut.

Erst wenn ich mir anschaue, wie viel Zeit darin inzwischen steckt, wird mir selbst bewusst, welche Dimension das angenommen hat: Bis zum geplanten Projektstart werden es voraussichtlich rund 2.000 Stunden unbezahlte Eigenleistung sein. Davon entfallen ungefähr 1.400 Stunden auf den Rechenkern und die fachliche Logik und etwa 600 Stunden auf Recherche, Anforderungen, Dokumentation, Planung, Homepage und organisatorische Arbeiten.

Diese Stunden nenne ich nicht, weil ich dafür irgendwann eine Rechnung stellen möchte. Eine spätere Erstattung meiner Arbeitszeit oder der bisher von mir privat getragenen Sachkosten ist nicht vorgesehen. Für mich gehört diese Arbeit zu meinem persönlichen Beitrag, um DAREALGOR überhaupt bis an den heutigen Punkt zu bringen.

Diese investierte Zeit soll aber auch etwas anderes zeigen: Ich glaube daran, dass sie nicht umsonst investiert war. Ich glaube daran, dass aus DAREALGOR etwas entstehen kann, das anderen Menschen einen echten Nutzen bringt. Und wenn Sie ebenfalls daran glauben, können Sie mithelfen, diesen Nutzen irgendwann für alle zugänglich zu machen.

Und an dieser Stelle ist mir etwas besonders wichtig:

Alles, was bis heute entstanden ist, habe ich selbst aufgebaut und zu verantworten.

Es gab keinen Grafiker, keinen Unternehmensberater und kein externes Fachteam, das mir Konzepte, Texte oder die fachliche Logik zugeliefert hat. Die Excel, der Rechenkern, die Anforderungen, die Unterlagen, die Recherchen, die Homepage und die bisherige Projektstruktur sind aus meiner eigenen Arbeit entstanden.

Salopp gesagt: Das ist alles auf meinem eigenen Mist gewachsen.

Das bedeutet für mich aber auch: Für das, was bis hierher entstanden ist, kann und will ich persönlich den Kopf hinhalten. Wenn etwas nicht richtig ist, kann ich die Verantwortung nicht auf irgendeinen Berater oder Dienstleister schieben. Dann ist es meine Aufgabe, es zu erkennen und zu korrigieren.

Gleichzeitig gibt es einen Punkt, an dem genau diese Haltung bedeutet, nicht mehr alles selbst machen zu wollen.

Und dieser Punkt ist für mich mit der Umfrage erreicht.

Mit der Umfrage endet bewusst der Bereich, in dem DAREALGOR im Wesentlichen mein persönliches Einzelprojekt ist. Wenn die Resonanz zeigt, dass der nächste Schritt gegangen werden soll, werden Bereiche betreten, bei denen es nicht mehr nur darum geht, dass mir zusätzliche Hände Arbeit abnehmen.

Es geht um Verantwortung und Fachkompetenz.

Eine professionelle Plattform braucht Softwareentwicklung, IT-Sicherheit, Datenschutz, rechtliche und steuerliche Prüfung, belastbare Verträge, professionellen Betrieb und weitere Fachbereiche. Ich kann Anforderungen dafür beschreiben und den fachlichen Kern erklären. Aber ich werde nicht so tun, als könnte ich all diese Bereiche selbst professionell verantworten.

Ich habe bis hierher getan, was ich konnte. Ab hier brauche ich Menschen, die in ihren Bereichen können, was ich dort nicht kann.

Deshalb wird auf der Homepage auch ganz bewusst um Unterstützung durch entsprechende Fachleute und Rollen geworben. Das ist für mich keine Schwäche des Projekts, sondern die notwendige Konsequenz daraus, DAREALGOR verantwortungsvoll weiterzuentwickeln.

Wenn daraus ein Team entsteht, endet damit nicht meine Verantwortung für die ursprüngliche Idee. Im Gegenteil. Meine Aufgabe bleibt, den fachlichen Kern, die Anforderungen und den Grundgedanken von DAREALGOR zu vertreten.

Aber ab diesem Punkt soll Verantwortung dort liegen, wo auch die entsprechende Fachkompetenz vorhanden ist.

Und genau so stelle ich mir den nächsten Entwicklungsschritt vor: Aus dem, was ich allein aufgebaut habe, soll gemeinsam mit den richtigen Fachleuten etwas entstehen, das professionell, sicher und belastbar betrieben werden kann.

Grundsatz

Meine Haltung

Ehrlichkeit, Fairness, offene Grenzen und der Nutzen für die Anwender sind für mich die Leitplanken von DAREALGOR.

DAREALGOR soll zuerst für seine Nutzer funktionieren. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit muss das ermöglichen – nicht die Idee in eine andere Richtung ziehen.

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Wenn ich alles, was ich bisher über DAREALGOR erzählt habe, auf meine persönliche Haltung reduzieren müsste, wären es eigentlich nur wenige Grundsätze.

Erstens: Ich möchte niemandem etwas vormachen. Der Darealgor soll nur den Nutzen zeigen, den ein konkreter Fall tatsächlich hergibt. Wenn wenig Potenzial vorhanden ist, muss auch genau das Ergebnis sein.

Zweitens: Ich möchte, dass DAREALGOR fair bleibt. Das betrifft Preise genauso wie Zugänge und die Frage, welche Nutzergruppen besondere Bedingungen brauchen.

Drittens: Ich möchte Grenzen offen benennen. Was ich weiß und berechnen kann, soll nachvollziehbar sein. Was noch nicht geklärt oder entwickelt ist, darf nicht als fertig verkauft werden.

Und viertens: Natürlich muss eine professionelle Plattform wirtschaftlich funktionieren. Aber für mich bleibt die Reihenfolge klar: DAREALGOR soll zuerst für seine Nutzer funktionieren. Die wirtschaftliche Tragfähigkeit muss das ermöglichen – nicht die Idee in eine andere Richtung ziehen.

Mehr steckt hinter meiner Haltung eigentlich nicht. Aber genau an diesen Punkten möchte ich mich später auch messen lassen.

Name

Name und Logo

Name, Logo und Claim erzählen dieselbe Idee: mehrere Darlehen gemeinsam betrachten, ihre Geldwirkung über die Zeit berechnen und daraus einen klaren nächsten Handlungsweg ableiten.

DARDarlehen
REALRealität
ALGORAlgorithmus
DAREALGOR-Logo: mehrere Darlehenslinien laufen in einer gemeinsamen Euro- und Zeitlogik zusammen; rechts führt ein Pfeil als klarer nächster Handlungsweg heraus.
Mehrere Darlehen → gemeinsam betrachten → Geldwirkung über die Zeit rechnen → klaren nächsten Weg ableiten.
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Name und Logo von DAREALGOR haben viele Überlegungen und einige Stunden in Anspruch genommen. Mir war wichtig, dass beides nicht einfach nur gut aussieht oder gut klingt, sondern möglichst viel von dem ausdrückt, worum es bei diesem Projekt tatsächlich geht.

Beim Namen kamen schließlich drei Bestandteile zusammen: DAR steht für Darlehen. REAL steht für Realität. ALGOR steht für Algorithmus.

Damit war für mich schon ziemlich viel gesagt: Es geht um reale Darlehenssituationen mit ihren tatsächlichen Bedingungen – und um eine systematische und nachvollziehbare Berechnungslogik.

Das Logo versucht, genau dieselbe Idee bildlich darzustellen.

Links sehen Sie mehrere Linien. Sie stehen für gleichzeitig vorhandene Darlehen oder Finanzierungsbausteine – und damit auch für das, was jedes einzelne Darlehen mitbringt: unterschiedliche Zinssätze, Tilgungen, Laufzeiten, Sondertilgungsregeln, Mindestbeträge, Restriktionen und weitere Vertragsbedingungen.

Dann werden diese Linien zusammengeführt.

Der große Kreis soll den eigentlichen Kern des Darealgors abbilden. Hier werden die Darlehen nicht mehr isoliert betrachtet, sondern gemeinsam. Die Frage lautet also nicht nur: Welches Darlehen ist teuer? Sondern: Wo wirkt mein verfügbares Geld im Zusammenspiel aller Darlehen am sinnvollsten?

Im Zentrum steht das Eurozeichen für die finanzielle Wirkung.

Die im Kreis angedeutete Uhr steht für Zeit, Verlauf und Entwicklung. Denn bei Darlehen reicht es nicht, nur auf den heutigen Zustand zu schauen. Beträge, Restschulden, Laufzeiten, Zinswirkungen und die Verhältnisse der Darlehen untereinander verändern sich fortlaufend.

Rechts führt schließlich ein einzelner Pfeil aus dem Logo heraus.

Für mich steht dieser Pfeil nicht einfach für irgendein Ergebnis. Er steht für einen konkreten nächsten Handlungsweg.

Aus mehreren Darlehen, ihren Vertragsbedingungen, der Zeit und dem verfügbaren Kapital soll eine nachvollziehbare Antwort auf die Frage entstehen: Was ist jetzt der sinnvollste nächste Schritt?

Und genau dieses „jetzt“ ist wichtig.

Der Darealgor legt nicht einmal eine Strategie fest, die anschließend über Jahre unverändert abgearbeitet wird. Monat für Monat verändern sich Beträge, Laufzeiten und die Verhältnisse der Darlehen zueinander. Deshalb simuliert und bewertet der Darealgor die Situation Monat für Monat neu.

Dabei kann sich auch zeigen, dass eine bisher sinnvolle Strategie nicht mehr die beste ist. Schon einen Monat später kann aufgrund der veränderten Ausgangslage ein Strategiewechsel notwendig werden.

Genau deshalb ist der Darealgor für mich kein einmaliger Optimierungsrechner, sondern ein laufender Fahrplan, der immer wieder auf die aktuelle Situation reagiert.

Eigentlich steckt damit schon fast die gesamte Produktidee in Name und Logo: Mehrere Darlehen gemeinsam betrachten, ihre Geldwirkung über die Zeit berechnen, die Situation Monat für Monat neu bewerten, verfügbares Kapital sinnvoll einsetzen und daraus einen klaren nächsten Weg ableiten.

Und genau deshalb passt für mich auch der Claim: VIELE PARAMETER. EIN KLARER WEG.

Entwicklung

Der Weg zu DAREALGOR

Ein guter Freund sah meine Excel, ließ seine eigenen Darlehen analysieren und sagte danach: „Ich melde Dich bei Höhle der Löwen an.“ Erst dadurch habe ich überhaupt gewagt, größer zu denken.

Es folgten Recherchen, erste Investorenkontakte, neue Nutzergruppen und schließlich das Dilemma: Trägt meine Überzeugung auch außerhalb meines eigenen Kopfes? Daraus entstanden Homepage, Social Media und Umfrage.

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Eigentlich hatte ich nie vor, aus meiner Excel ein größeres Projekt zu machen. Sie war zunächst die Lösung für unser eigenes Darlehensproblem. Allenfalls konnte ich mir vorstellen, Freunden oder Bekannten ihre Darlehen zu analysieren.

Dann habe ich einem guten Freund gezeigt, was meine Excel kann und welches Ergebnis sie bei uns gebracht hatte. Er war wirklich beeindruckt und bat mich, auch seine Darlehen zu analysieren. Auch dort ergab sich ein positives Ergebnis.

Dann sagte er zu mir: „Ich melde Dich bei Höhle der Löwen an.“

Ich wäre auf diese Idee wahrscheinlich nie gekommen. Aber dieser Satz hat etwas ausgelöst. Zum ersten Mal habe ich gewagt, größer zu denken.

Plötzlich kamen andere Fragen: Gibt es dafür überhaupt Bedarf? Von wie vielen potenziellen Nutzern reden wir? Und von wie viel Geld?

Also habe ich recherchiert. Und irgendwann war meine Reaktion tatsächlich: Okay, wow.

Zunächst ging es um private Darlehensnehmer. Dann kam der Gedanke: Makler und Finanzierungsberater, Verbraucherzentralen sowie Schuldner- und Insolvenzberatungen arbeiten ebenfalls mit privaten Darlehen.

Dann die nächste Baustelle: Was kostet eine professionelle Entwicklung? Welche Anforderungen braucht so eine Plattform? Und schließlich die Gretchenfrage: Wer kann die Finanzierung übernehmen?

Der Satz meines Freundes mit der „Höhle der Löwen“ hatte meinen Blick zunächst ziemlich in Richtung klassischer Investoren gelenkt. Also habe ich die Unterlagen „businesstauglich“ aufbereitet. Das ist ehrlich gesagt nicht wirklich meine Sprache.

Nach ersten Kontakten und Überarbeitungen wurde mir aber klar: Irgendwie matcht das nicht wirklich.

Eine Rückfrage ist mir besonders hängen geblieben: „Warum denn unterschiedliche Nutzerpreise?“

Für mich war genau das Teil der Idee. Ein kleiner Darlehensfall sollte nicht genauso behandelt werden wie ein großer und komplexer Fall. Gewinnmaximierung und DAREALGOR passen für mich irgendwie nicht richtig zusammen.

Ganz ehrlich: Wir waren mit keinem dieser Kontakte an dem Punkt, ernsthaft über eine Finanzierung zu verhandeln. Trotzdem hoffte ich, den Investor zu finden, der DAREALGOR so nimmt, wie es gedacht ist – als Tool für die Nutzer und nicht für den Investor.

Aber irgendwann muss man sich auch fragen: Vielleicht sehen Investoren das Potenzial nicht. Vielleicht haben sie aus ihrer Sicht sogar recht und DAREALGOR ist kein klassischer Business Case mit der Rendite, die ein Investor erwartet.

Also habe ich weiter recherchiert und mit Menschen über den Darealgor gesprochen. Das Ziel wurde verstanden, die Zusammenhänge führten aber zu Nachfragen. Manche wussten gar nicht, dass man bei mehreren Darlehen systematisch optimieren kann. Andere sagten mir danach, dass sie das Potenzial bisher deutlich unterschätzt hatten.

In dieser Phase sah ich in der Landesschau einen Bericht über die schwierige Finanzlage vieler Gemeinden. Da kam der Gedanke: Okay – könnte die Systematik irgendwann auch dort helfen?

Dann: Aber Unternehmen haben ja ebenfalls Darlehen.

Und dann die Landwirtschaft. Landwirtschaftliche Betriebe sind Unternehmen, stehen aber vielfach unter wirtschaftlichem Druck und haben eigene Finanzierungsstrukturen.

Also wieder Zahlen recherchieren, tiefer einsteigen, Zusammenhänge zusammentragen.

Irgendwann konnte ich für mich sagen: Okay. Jetzt haben wir die Zahlen. Für mich sah es so aus, als wäre mehr als genug möglicher Bedarf vorhanden.

Genau das hat mich beschäftigt. Vielleicht fehlt nicht nur der Darealgor als passende Lösung. Vielleicht wissen viele schlicht nicht, was durch eine gemeinsame Betrachtung ihrer Darlehen überhaupt möglich sein könnte.

Damit war ich in einem Dilemma. Ich war überzeugt, etwas in Händen zu halten, das vielen Menschen und Unternehmen helfen kann und bei entsprechender Weiterentwicklung vielleicht irgendwann auch Kommunen. Aber trägt diese Überzeugung auch außerhalb meines eigenen Kopfes?

Vielleicht wird das Potenzial unterschätzt. Vielleicht fehlt das Problemverständnis. Vielleicht haben Menschen resigniert, weil sie keine realistische Möglichkeit sehen, mehrere Darlehen gemeinsam zu steuern.

Oder vielleicht liege ich selbst falsch.

An diesem Punkt habe ich mir gesagt: Dann mach die Homepage, die alles miteinander verbindet.

Sie soll der zentrale Anlaufpunkt rund um DAREALGOR sein. Dort sollen alle Fäden zusammenlaufen. Alles, was heute öffentlich verfügbar ist, soll dort zu finden sein – nur die Excel als fachlicher Kern bleibt geschützt.

Dazu Social Media und eine Umfrage, die die Daten für die Entscheidung über den weiteren Weg liefert.

Dann schauen wir, was dabei herauskommt.

Und genau da stehen wir heute.

Entscheidung

Umfrage entscheidet mit: Sein oder Nichtsein?

Die Umfrage ist keine Nebenaktion. Sie gehört zu den zentralen Aufgaben des gesamten Projekts und liefert eine wesentliche Grundlage für die Entscheidung, ob und wie DAREALGOR weitergeführt wird.

Sie soll nicht bestätigen, was ich hören möchte, sondern zeigen, was außerhalb meiner eigenen Überzeugung tatsächlich trägt.

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Die Umfrage ist für DAREALGOR keine Nebenaktion. Sie gehört zu den zentralen Aufgaben des gesamten Projekts.

Das habe ich bereits auf der Startseite deutlich gemacht – und hier möchte ich es noch einmal ausdrücklich sagen: Von der Resonanz auf diese Umfrage hängt maßgeblich ab, wie es mit DAREALGOR weitergeht.

Bis heute beruhen viele Entscheidungen auf Berechnungen, Recherchen, Gesprächen und meiner eigenen Einschätzung. Irgendwann reicht das aber nicht mehr.

Jetzt brauche ich Rückmeldungen von außen.

Die Umfrage soll deshalb mehrere zentrale Aufgaben gleichzeitig erfüllen. Sie soll zeigen, ob das zugrunde liegende Problem tatsächlich verstanden wird, ob der mögliche Nutzen nachvollziehbar ist und ob grundsätzlich Interesse an DAREALGOR besteht.

Gleichzeitig soll sie Hinweise darauf geben, welche Nutzergruppen wirklich erreicht werden, wo Unterstützung entstehen kann und ob eine Grundlage vorhanden ist, den nächsten Entwicklungsschritt überhaupt verantwortungsvoll anzugehen.

Für mich ist sie deshalb ein Realitätscheck.

Ich kann von DAREALGOR überzeugt sein. Ich kann Zahlen recherchieren, einen funktionierenden Prototyp entwickeln und Potenziale erkennen. Aber am Ende muss sich zeigen, ob diese Einschätzung auch außerhalb meiner eigenen Sicht trägt.

Und genau deshalb ist die Umfrage so wichtig.

Sie soll nicht bestätigen, was ich hören möchte. Sie soll die Grundlage liefern, auf der über den weiteren Weg von DAREALGOR entschieden werden kann.

Wenn die Resonanz trägt, haben wir eine wesentlich bessere Grundlage für die nächsten Schritte.

Wenn sie nicht trägt, ist auch das eine klare und wichtige Antwort.

Die Umfrage ist damit nicht nur ein Bestandteil der Homepage. Sie ist eines der zentralen Instrumente, mit denen sich entscheidet, ob und wie DAREALGOR weitergeführt wird.

Persönlich

Ein persönliches Wort

Ich habe mir lange überlegt, ob ich mich hier auf dieser Seite auch einmal ganz persönlich zu Wort melden soll.

Aber es gibt etwas, was bisher noch nicht gesagt worden ist.

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Hallo liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,

ich habe mir lange überlegt, ob ich mich hier auf dieser Seite auch einmal ganz persönlich zu Wort melden soll.

Aber es gibt etwas, was bisher noch nicht gesagt worden ist.

Wir leben gerade in einer Zeit, in der man bei den Nachrichten manchmal lieber ausschalten möchte, als weiter hinzusehen. Gefühlt kommen jeden Tag neue negative Meldungen dazu – und wirklich positive Nachrichten sind rar.

Nachdem mein Freund Klaus mich auf die Idee gebracht hatte, aus der Excel mehr zu machen, wurde genau das zu einem maßgeblichen Treiber: Vielleicht kann dieses Projekt eine dieser raren positiven Nachrichten werden.

DAREALGOR kann und soll nicht die Welt retten. Aber vielleicht kann es zeigen, dass es auch in diesen Zeiten Menschen gibt, die nicht nur auf sich selbst schauen – so wie viele in unserem wundervollen Land. Viele engagieren sich ehrenamtlich für die Allgemeinheit. DAREALGOR ist eben meine Art, auf meine Weise etwas beizutragen.

Diese Dimension war nie so geplant. Aber die Möglichkeit, das, was entstanden ist, vielen zugänglich zu machen, hat mich immer weiter motiviert. Und jetzt ist der Punkt gekommen, an dem ich alleine an meine Grenzen stoße. Deshalb wende ich mich an Euch:

Ich bin durch und durch Oberschwabe und hier verwurzelt wie ein Baum.

Ich kenne die Menschen hier und ihre Haltung. So eigenartig wir manchmal auf andere wirken mögen – ich weiß auch, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam anpacken und hinter einer Sache stehen, die sie für sinnvoll halten.

Das haben wir in unserem Ländle oft genug bewiesen.

Vielleicht gelingt uns das auch hier.

Ich selbst bin kein Social-Media-Nutzer, muss ich ehrlicherweise gestehen. Und jetzt sind wir ausgerechnet auf diese Medien angewiesen, um DAREALGOR den Menschen näherzubringen. Irgendwie ironisch – aber ich werde mich wohl damit anfreunden müssen.

Und eine Botschaft ist mir abschließend sehr wichtig. In sozialen Medien und Anzeigen gibt es sehr viel Mist und falsche Versprechungen. Ich weiß nicht, wie ich es anders sagen soll: Was hier bereits existiert, ist real. Was noch geplant ist, soll genauso ehrlich und nachvollziehbar umgesetzt werden, wie ich es Euch hier beschreibe – ohne Wenn und Aber. Mehr kann ich Euch nicht sagen – offen und ehrlich.

Ihr könnt sehen, dass ich einer von Euch bin – wohnhaft in Hochdorf bei Biberach.

Und noch eine persönliche Bitte: Wenn Euch etwas auffällt, das nicht korrekt, unverständlich oder verbesserungswürdig ist, meldet Euch. Ich bin kein Medienprofi, kein Autor und kein Grafiker – was Ihr hier seht, ist deshalb sicher nicht perfekt. Kritik ist völlig in Ordnung. Noch lieber ist mir, wenn daraus ein konkreter Verbesserungsvorschlag wird. Die Möglichkeit dazu findet Ihr unter Kontakt. Und natürlich dürfen sich auch alle melden, die etwas Positives sagen möchten. Viele Grüße Udo

Alternative

Mein Plan B

Wenn die professionelle Plattform nicht umgesetzt werden soll, werde ich meine Excel-/VBA-Lösung weiter professionalisieren und daraus meinen eigenen kleineren Weg entwickeln.

KI soll dabei den manuellen Aufwand der Datenanalyse und Aufbereitung reduzieren. Rechnen und fachlich entscheiden bleibt beim regelbasierten Darealgor: KI schätzt ein. DAREALGOR rechnet.

Audio 8.11 wird hier direkt auf der Seite abspielbar eingebunden.

Natürlich hoffe ich, dass DAREALGOR den Weg zu einer professionellen Plattform schafft. Dafür gibt es diese Homepage, die Umfrage und die Suche nach Unterstützung.

Aber was passiert, wenn sich am Ende herausstellt, dass dieser Weg nicht umgesetzt werden soll?

Für mich wäre das kein Beinbruch, auch wenn ich es natürlich schade fände. Die bisherige Arbeit würde deshalb aber nicht in der Schublade verschwinden.

Ich weiß, dass meine heutige Excel auf dem fachlichen Stand funktioniert, für den ich sie entwickelt und getestet habe.

Dann werde ich diese Excel-/VBA-Lösung weiter professionalisieren und daraus meinen eigenen, kleineren Weg entwickeln – voraussichtlich über ein Kleingewerbe, in dem ich individuelle Darlehensanalysen persönlich anbiete.

Damit das für mich praktikabel wird, brauche ich KI-Unterstützung. Nicht zum Rechnen und nicht zum Entscheiden, sondern um den manuellen Aufwand rund um die Berechnungen deutlich zu reduzieren.

Genau damit habe ich bereits gearbeitet: Die Excel erzeugt große Mengen an Varianten und Ergebnissen. KI hilft mir anschließend dabei, diese Daten zu analysieren, zu verdichten und verständlich aufzubereiten. Bisher musste ich diesen Prozess nach jedem neuen Rechenlauf immer wieder manuell anstoßen und steuern.

Eine mögliche Ausbaustufe würde genau diesen Ablauf effizienter machen.

Dabei bleibt die Aufgabenverteilung für mich eindeutig:

Die Excel beziehungsweise der Darealgor bestimmt, was gerechnet wird, und führt die Berechnungen regelbasiert und reproduzierbar aus. Die KI bereitet die daraus entstandenen Daten auf.

Sie kann Ergebnisse strukturieren, verdichten und verständliche Auswertungen vorbereiten. Die fachliche Entscheidung übernimmt sie nicht.

Damit wäre dieser Weg auch kein Widerspruch zu unserem Grundsatz:

KI schätzt ein. DAREALGOR rechnet.

Der Unterschied zur professionellen Plattform wäre vor allem die Größenordnung. Statt eines Systems, das viele Nutzer selbst bedienen können, wäre es eine kleinere, von mir persönlich betreute Lösung und damit stärker von meiner eigenen Zeit abhängig.

Mein Ziel bleibt die professionelle DAREALGOR-Plattform. Wenn dieser Weg aber nicht weitergeführt werden soll, steht für mich fest:

Dann werde ich das, was bereits funktioniert, auf meinem eigenen kleineren Weg weiterentwickeln und anderen Menschen zugänglich machen.

Der hier beschriebene Plan B ist ein möglicher späterer Fortführungsweg, falls die professionelle DAREALGOR-Plattform nicht umgesetzt wird. Davon getrennt können bereits während der laufenden Entwicklung einzelne prototypgestützte Pilotanalysen angefragt werden.

<!-- Ergänzungsfassung: Inhalte aus alter Homepage an passenden Stellen ergänzt; bestehende neue Inhalte nicht entfernt. Stand: 2026-06-29 -->